Copyright
Das Copyright für alle Originaltexte besitzt SONY MUSIC. Sie sind vielfach im Internet zu finden, so dass nichtkommerzielle Verwendung wohl geduldet wird.
Dies ist eine private Site. Sollte ich dennoch das Copyright verletzt haben, bitte ich um Entschuldigung und werde die Site sofort schließen. Die deutschen Songtexte und deutschen Kommentare Cohens zu den Songs sind vollständige Neuübersetzungen aus eigener Hand. Sie sind von Sony nicht autorisiert, doch auch hier gilt: Ich verfolge keine kommerziellen Absichten damit.
Das Copyright für alle Übersetzungen und deutschen Kommentare hat Detlev Bölter. Ich gestatte keine Kopien auf kommerziellen und werbefinanzierten Internetseiten, sondern nur für private Homepages und unter Angabe der Quelle! (Ich will kein Geld damit verdienen, doch jemand anderes sollte es auch nicht).
Der obige Index enthält alle Songs von Cohens offiziell publizierten Alben (siehe Diskografie), dazu ein paar Extras ("Blues By The Jews", "Priests", "Song Of Bernadette", "The Darkness" (beide noch unveröffentlicht)). Wer sich die Texte nach Alben geordent anschauen möchte, gehe zur Diskografie, sie sind dort ebenfalls verlinkt.
Der lyrische Anspruch der Übersetzung ist gering. Ich habe eher versucht, etwas zum Verständnis während des Hörens beizutragen, das sich dabei ja nicht immer erschließt - vor allem nicht bei Leonard Cohen. Ab und zu, wenn ich einen Text erneut lese, verändere ich noch etwas, meist aus sprachlichen Gründen.
Cohens's Lyrik beschränkt sich natürlich nicht auf seine publizierten Songs. In dieser Sammlung werden jedoch nur die Texte aufgeführt, die auf Alben erschienen sind. Zur kompletten Bibliografie und Diskografie siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Leonard_Cohen oder The Leonard Cohen Files
Ich danke Marc Gaffie und Jarkko Arjatsalo für die Songlisten und einige Interpretationshilfen auf ihren umfangreichen Seiten. Fast alle Interviewzitate unterhalb der Songtexte stammen von der ehemaligen Website "Diamonds in the lines" von Marc Gaffie, herzlichen Dank! Nach längerer Zeit ist diese Site wieder erreichbar, nun unter www.leonardcohen-prologues.com. Die Übersetzungen habe ich angefertigt, die englischen Originalzitate sind zu einer Sonderseite verlinkt! Weiterführend und ausführlicher ist das Buch "Leonard Cohen - In eigenen Worten" von Jim Devlin.
"I'll try to say a little more:"
Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin kein Fan von Leonard Cohen, bin jedoch ein alter Blueser und fühle mich aufgrund meiner eigenen (Zen-)Geschichte manchem sehr nahe, was Cohen schreibt und singt. Und zwei oder drei seiner Songs berühren mich tief, egal, wie oft ich sie
höre. Gassho, Leonard!
Leonard Cohen hat einige musikalisch überzeugende Songs und vor allem herrliche Poesie verfasst. Er ist kein Songwriter im üblichen Verständnis, sondern Lyriker und Poet. Dass er in Deutschland so wenig beachtet wird, hat mit der dazugehörigen Textlastigkeit seiner Lieder zu
tun und mit oft verschlüsselten und schwer eingängigen Lyrikpassagen, die nur mühsam übersetzt werden können. Für den Übersetzer ist es schwierig, einerseits dem lyrischen Anspruch, den Wortspielen und Assoziationen und andererseits der Genauigkeit gerecht zu
werden, mit der Cohen seine Texte schrieb - man hört seinem Gesang ja an, dass jedes Wort Gewicht hat.
Seine letzten Alben, "Ten New Songs" und "Dear Heather" erlangten Platinstatus in mehreren Ländern, während sie bei uns fast unbekannt sind. Die Texte stehen noch stärker im Vordergrund, sind an manchen
Stellen - weil spiritueller - noch unzugänglicher als früher, und selbst in englischsprachigen Ländern wird an dem Bedeutungsgehalt mancher Lieder gerätselt. Und es wird sehr viel hineingedichtet!
Es gibt nur wenige deutsche Fassungen von Cohens Lyrik, ältere - zum Teil kritisierte - Songübersetzungen sind vergriffen, und selbst im neusten Werk Cohens, dem "Buch der Sehnsüchte" (Book Of Longing) finden sich Übertragungsfehler. Cohens Texte sind nicht nur noch lyrischer
geworden, sondern auch spirituell anspruchsvoller.
Mit meiner Übersetzung hoffe ich, ein wenig zum Verständnis von Cohens Werk beigetragen zu haben, und damit vielleicht auch ein wenig zu einer breiteren Rezeption in Deutschland. Weder eine wörtliche Übersetzung noch der Versuch, Cohen in deutsche Lyrik umzusetzen, erschienen
mir angemessen, deshalb habe ich einen Mittelweg versucht. Für kritische Hinweise bin ich sehr dankbar, vor allem auf Fehler!
Wenn ich jemandem davon erzählte, dass ich Cohens Texte übersetze, dann erntete ich in der Regel ein Stirnrunzeln - seine Werke der letzten 20 Jahre sind hierzulande kaum bekannt. "Suzanne", "Love, lover, lover", "So long, Marianne" - das fällt hierzulande zu Leonard Cohen ein, und
dass er damals eine Art schmusemelancholischen Zeitgeist traf. Aber heute?
Es ließe sich viel zu Leonard Cohen sagen und schreiben, und das ist ja auch andernorts geschehen. Der beste Zugang ist jedoch die Beschäftigung mit dem, was er tatsächlich sagt und singt. Dies ist eine Einladung an Sie.
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Das Foto oben links machte © Nikolas Pousthornis
- ein Gemälde im Hotel Babilonia, Buenos Aires
für "Die Zeit"
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Dr. Detlev Bölter
Kommentare, Korrekturen, Anmerkungen: 
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