|
|
|
The Guests (Recent Songs)
|
Die Gäste
|
One by one, the guests arrive
The guests are coming through
The open-hearted many
The broken-hearted few
And no one knows where the night is going
And no one knows why the wine is flowing
Oh love I need you
I need you
I need you
I need you
Oh . . . I need you now
And those who dance, begin to dance
Those who weep begin
And "Welcome, welcome" cries a voice
"Let all my guests come in."
And no one knows where the night is going ...
And all go stumbling through that house
in lonely secrecy
Saying "Do reveal yourself"
or "Why has thou forsaken me?"
And no one knows where the night is going ...
All at once the torches flare
The inner door flies open
One by one they enter there
In every style of passion
And no one knows where the night is going ...
And here they take their sweet repast
While house and grounds dissolve
And one by one the guests are cast
Beyond the garden wall
And no one knows where the night is going ...
Those who dance, begin to dance
Those who weep begin
Those who earnestly are lost
Are lost and lost again
And no one knows where the night is going ...
One by one the guests arrive
The guests are coming through
The broken-hearted many
The open-hearted few
And no one knows where the night is going ... |
Nach und nach treffen die Gäste ein
Sie schaffen noch es bis hierher
Die vielen mit offenen Herzen
Und die wenigen mit gebrochenem
Keiner weiß, wie die Nacht enden wird
Und keiner, warum der Wein in Strömen fließt
Oh Liebling, ich brauche dich
Ich brauche dich
Ich brauche dich
Ich brauche dich
Oh ... ich brauche dich jetzt
Wem zum Tanz zumute, beginnt zu tanzen
Und wem zum Weinen, der weint
"Seid willkommen", ruft eine Stimme
"Tretet ein, meine Gäste"
Keiner weiß, wie die Nacht enden wird ...
Alle stolpern durch das Haus
Einsam und still
Sie sagen: "Sprich doch offen mit mir"
Oder: "Warum hast du mich verlassen?"
Keiner weiß, wie die Nacht enden wird ...
Plötzlich lodern die Fackeln auf
Die innere Tür fliegt auf
Einer nach dem andern tritt ein
Ob mit Leidenschaft, ob vorsichtig
Keiner weiß, wie die Nacht enden wird...
Hier nehmen sie ein erlesenes Mahl
Indes sich Grund und Boden verflüchtigen
Und einer nach dem anderen werden die Gäste
Hinter die Gartenmauern geworfen
Keiner weiß, wie die Nacht enden wird ...
Wem zum Tanz zumute, beginnt zu tanzen
Und wem zum Weinen, der weint
Die, die wirklich verloren sind
Gehen immer wieder verloren
Keiner weiß, wie die Nacht enden wird ...
Nach und nach treffen die Gäste ein
Sie schaffen es bis hierher
Die vielen mit gebrochenem
Und die wenigen mit offenem Herz
Keiner weiß, wie die Nacht enden wird ... |
|
|
"Dies ist ein neuer Song, und ich bin sehr überrascht, dass er überhaupt einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichte, denn es ist eigentlich ein schwieriger Song. Ich glaube, den meisten Anteil an seiner Popularität trägt die Tatsache, dass Raffi Hakopian mitspielt, ebenso John Belezikjan. Nun ... es geht darum, wie neue Seelen in die Welt eintreten und nach dem Festmahl Ausschau halten, sich von allem vollkommen getrennt erlebend, isoliert und im Exil, und wie der große Urheber dieser unmoralischen Katastrophe, dieser Tränenverschleierte, jeden einzelnen in das Festmahl und zum Bankett hin zieht. Selbst wenn keiner weiß, wie die Nacht ausgehen wird, keiner weiß, warum der Wein fließt und Oh Love I need You I need You I need You....."
München 31/10/79
"Die Seele betritt die Welt. Sie bemerkt irgendwie, dass ein Festmahl, ein Festival, ein Bankett stattfindet. Sie müht sich, die Gastfreundschaft der Welt zu erleben. Es gelingt ihr nicht. Sie fühlt sich einsam, das ist jedermanns Erfahrung. Sie fühlt sich verloren. Sie stolpert am Rande der Party herum. Bemüht sie sich ernsthaft genug, oder wendet sich dem suchenden Gast die Gnade des Gastgebers zu, dann fliegt auf einmal die innere Tür auf und der Gast oder die Seele findet sich am Tisch des Festmahls wieder. Selbst wenn keiner weiß, wie die Nacht ausgehen wird, keiner weiß, warum der Wein fließt und niemand wirklich den Mechanismus dieser Gnade versteht, außer wir erfahren sie von Zeit zu Zeit."
The Song of Leonard Cohen, a documentary by Harry Rasky, 1979
|
|
|