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Master Song (Songs Of Leonard Cohen)
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Lied des Meisters
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I believe that you heard your master sing
when I was sick in bed.
I suppose that he told you everything
that I keep locked away in my head.
Your master took you travelling,
well at least that's what you said.
And now do you come back to bring
your prisoner wine and bread?
You met him at some temple, where
they take your clothes at the door.
He was just a numberless man in a chair
who'd just come back from the war.
And you wrap up his tired face in your hair
and he hands you the apple core.
Then he touches your lips now so suddenly bare
of all the kisses we put on some time before.
And he gave you a German Shepherd to walk
with a collar of leather and nails,
and he never once made you explain or talk
about all of the little details,
such as who had a worm and who had a rock,
and who had you through the mails.
Now your love is a secret all over the block,
and it never stops not even when your master fails.
And he took you up in his aeroplane,
which he flew without any hands,
and you cruised above the ribbons of rain
that drove the crowd from the stands.
Then he killed the lights in a lonely Lane
and, an ape with angel glands,
erased the final wisps of pain
with the music of rubber bands.
And now I hear your master sing,
you kneel for him to come.
His body is a golden string
that your body is hanging from.
His body is a golden string,
my body has grown numb.
Oh now you hear your master sing,
your shirt is all undone.
And will you kneel beside this bed
that we polished so long ago,
before your master chose instead
to make my bed of snow?
Your eyes are wild and your knuckles are red
and you're speaking far too low.
No I can't make out what your master said
before he made you go.
And I think you're playing far too rough
for a lady who's been to the moon;
I've lain by this window long enough
to get used to an empty room.
And your love is some dust in an old man's cuff
who is tapping his foot to a tune,
and your thighs are a ruin, you want too much,
let's say you came back some time too soon
I loved your master perfectly
I taught him all that he knew.
He was starving in some deep mystery
like a man who is sure what is true.
And I sent you to him with my guarantee
I could teach him something new,
and I taught him how you would long for me
no matter what he said no matter what you'd do.
I believe that you heard your master sing
while I was sick in bed,
I'm sure that he told you everything
I must keep locked away in my head.
Your master took you travelling,
well at least that's what you said,
And now do you come back to bring
your prisoner wine and bread?
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Ich glaube, du hast deinen Meister singen hören
Als ich krank im Bett lag
Ich nehme an, er hat dir all das erzählt
Was ich verborgen hielt
Dein Meister nahm dich mit auf Reisen
Wenigstens hast du das gesagt
Und jetzt kommst du zurück und bringst
Deinem Gefangenen Wein und Brot?
Du trafst ihn in so einer Art Tempel
Wo sie dir am Eingang deine Kleider abnehmen
Er war nur einer von vielen, saß auf dem Stuhl
Kam gerade aus dem Krieg zurück
Mit deinem Haar bedeckst du sein müdes Gesicht
Und er reicht dir den Apfelstrunk
Und berührt deine Lippen, die so plötzlich
Von unseren Küssen nichts mehr wissen
Er gab dir einen Schäferhund
Dazu ein Halsband aus Leder, mit Killernieten
Und niemals wollte er Erklärungen von dir, oder
Über Kleinigkeiten reden
Zum Beispiel wer nur 'ne Nudel hat und wer 'nen Harten
Und wer dich per Brief kontaktierte
Deine Liebe zu ihm ist jetzt ein offenes Geheimnis im Viertel
Sie endet auch dann nicht, wenn dein Meister irrt
Er nahm dich mit auf seinen Flug
Für den er keine Hände brauchte
Du schwebtest über den Rinnsalen
Die die Menge von den Marktständen vertrieben
In einer einsamen Gasse schaltete er das Licht aus
Und ein Affe mit Engelsblut
Erstickte die letzte Spur von Schmerz
Mit der Musik von Gummibändern (*)
Und jetzt höre ich deinen Meister singen
Du flehst auf Knien, er möge kommen
Sein Körper ist eine goldene Schnur
Daran dein Körper hängt
Sein Körper ist eine goldene Schnur
Mein Leib ist taub geworden
Jetzt hörst du deinen Gebieter singen
Und deine Bluse ist offen
Wirst du hier am Bett knien
Das wir vor so langer Zeit geteilt haben
Bevor dein Meister beschloss
Mir ein Lager aus Schnee zu machen?
Deine Augen sind unruhig, deine Knöchel rot
Und du sprichst viel zu leise
Ich kann nicht erkennen, was dein Gebieter sagte
Bevor er dich fortschickte
Ich glaube, du spielst zu sehr die Starke
Für eine Dame nach einem Flug zum Mond
Ich lag lange genug hier am Fenster
Das leere Zimmer ist mir jetzt vertraut
Deine Liebe ist wie eine Staubflocke
Im Hosenaufschlag eines alten Mannes
Der mit dem Fuss den Takt zu einem Lied klopft
Deine Schenkel sind kaputt, du willst zuviel
Sagen wir, du kamst etwas zu früh zurück
Ich habe deinen Meister vollkommen geliebt
Ich lehrte ihn alles, was er weiß
Er darbte in einem tiefen Mysterium
Wie einer, der sich der Wahrheit sicher ist
Ich schickte dich zu ihm, gab ihm die Garantie
Dass ich ihn etwas Neues lehren könnte
Und dass du dich nach mir sehnst
Egal, was er sagt, egal, was du tust
Ich denke, du hast deinen Meister singen hören
Als ich krank im Bett lag
Ich nehme an, er hat dir all das erzählt
Was ich verborgen halten musste
Dein Meister nahm dich mit auf Reisen
Wenigstens hast du das gesagt
Und jetzt kommst du zurück und bringst
Deinem Gefangenen Wein und Brot?
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(*) vermutlich Fixerbinden. Die ganze Strophe deutet auf Drogengebrauch |
Man kann es drehen, wie man möchte. Jedenfalls bleibt nichts, wie es ist, die letzten beiden Strophen schaffen Verwirrung. Wer ist der Meister? Die Frau, die ihren (Drogen-)Meister fand und ihre sadomasochistischen Gelüste und/oder Drogensucht auslebt, jedenfalls nicht, und der vermeintlich Gefangene fragt ironisch, ob gerade sie sich zum Gnadenspender aufspielen will (Wein und Brot).
Erinnert mich irgendwie an den Soft-SM-Film "Bitter Moon", auch an Maria Magdalena - wie oft bei Cohen hat der Text stark assoziative Wirkung. Es gibt in den USA entsprechend viele unterschiedliche Interpretationen (die man sich jedoch getrost schenken kann).
"Ich bin mir nie sicher, was ein Song für einen Hintergrund hat. Ich glaube, damals hat man sich viel mit der Vorstellung von Meister und Schüler befasst, dass also manche Leute eine Menge mehr wissen als man selbst, und die Welt war wie ein riesiges Kloster, in dem wir alle herummachten, um Erleuchtung zu erlangen. Ich denke, der Song beschäftigt sich auf hämische Weise mit dieser Vision."
http://www.leonardcohenfiles.com/jhammond.html |
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