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Joan Of Arc (Songs Of Love And Hate)
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Jeanne dArc
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Now the flames they followed Joan of Arc
as she came riding through the dark;
no moon to keep her armour bright,
no man to get her through this very smoky night.
She said, "I'm tired of the war,
I want the kind of work I had before,
a wedding dress or something white
to wear upon my swollen appetite."
Well, I'm glad to hear you talk this way,
you know I've watched you riding every day
and something in me yearns to win
such a cold and lonesome heroine.
"And who are you?" she sternly spoke
to the one beneath the smoke.
"Why, I'm fire," he replied,
"And I love your solitude, I love your pride."
"Then fire, make your body cold,
I'm going to give you mine to hold,"
saying this she climbed inside
to be his one, to be his only bride.
And deep into his fiery heart
he took the dust of Joan of Arc,
and high above the wedding guests
he hung the ashes of her wedding dress.
It was deep into his fiery heart
he took the dust of Joan of Arc,
and then she clearly understood
if he was fire, oh then she must be wood.
I saw her wince, I saw her cry,
I saw the glory in her eye.
Myself I long for love and light,
but must it come so cruel, and oh so bright?
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Die Flammen folgten Jeanne d'Arc
Als sie durch das Dunkel ritt
Kein Mondlicht glänzte auf ihrer Rüstung
Kein Mann begleitete sie durch den Rauch in dieser Nacht Sie sagte: "Ich bin des Krieges müde
Ich will eine Arbeit wie früher
Und ein Hochzeitskleid oder sonst was Weißes Was zu meinem Lebenshunger (*) passt"
"Es freut mich, was du da sagst.
Weißt du, ich schaute dir jeden Tag beim Reiten zu
Und etwas in mir will eine solch
Kühle und einsame Heldin gewinnen"
"Und wer bist du", fragte sie ernst
Das, was da im Rauche war
"Nun, ich bin Feuer" antwortete er
"Und ich liebe deine Einsamkeit und deinen Stolz"
"Also, Feuer, dann kühle deinen Leib
Dann kannst du meinen halten"
Während sie das sprach, kletterte sie hinein
Um die seine zu werden, seine alleinige Braut
Und tief in sein feuriges Herz
Sog er Jeanne d'Arc's Staub
Und hoch in der Luft über den Hochzeitsgästen
Verteilte er die Asche ihres Hochzeitskleides
Und tief in sein feuriges Herz
Sog er Jeanne d'Arc's Staub
Und so wurde ihr klar:
Wenn er Feuer war, dann musste sie Holz sein
Ich sah sie zucken, ich sah sie schreien
Sah heiligen Glanz in ihren Augen
Ich selbst, ich sehne mich nach Liebe und Licht
Doch geht das nur so grausam und so grell? |
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(*) Unter "swollen appetite" kann man natürliche sexuelle Wünsche verstehen, auch ein Kinderwunsch. |
Wenn man so will, dann geht es hier um die Vereinigung des Materiellen mit dem Geistigen, von Mensch und Gott, eine Vereinigung, die zwar zum Licht führt, doch auch zur Zerstörung - bisweilen auch qualvoll. Jeanne d' Arc fühlte sich ja von Gott persönlich beauftragt, Kriegerin zu sein, und sie fand zu ihrem Gott durch das Feuer - auch der Tod ist in Cohens Lyrik ein Ausdruck der Liebe. Eine Ebene darunter geht es - wie sollte es bei Cohen anders sein - um tiefe Sehnsucht und gleichzeitige Angst bei der vollkommenen Vereinigung der Geschlechter. Damit interpretiert Cohen - zumindest ansatzweise und auf der menschlichen Ebene - Jeanne d' Arcs gefühlte Berufung zur Kriegerin als freudianische Abwehrreaktion ihrer sexuellen Wünsche.
Kathleen Kendel: "Ich hörte eine leidenschaftliches Behauptung einer Frau, sie behauptete, 'Joan Of Arc' sei ein sexistischer Song."
Leonard Cohen: "Mag sein, doch ich denke eher, das ist die Sichtweise dieser Frau. Bei genauerer Betrachtung ist es ein Song über völlige Hingabe, über das totale Sich-Schenken und über die vollständige Vereinigung des Geistes bei dieser Art von Erfahrung. Das beinhaltet auch diese ganze Sache, Mann und Frau zu sein."
Pacifica Radio Interview with Kathleen Kendel, WBAI Radio, New York City, December 4, 1974 |
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